Den Bundesliga Alltag genießen
Nach all den anstrengenden Spielen um Titel, kommt nun für den Thüringer HC mit den beiden letzten Spielen der Hauptrunde der Bundesliga Alltag zurück in die Salza-Halle. Am Mittwoch, um 19:00 Uhr, trifft der THC in einem Nachholspiel des 20. Spieltages, in einem mitteldeutschen Derby auf den BSV Sachsen Zwickau. Am Samstag folgt zum Abschluss der Hauptrunde das Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach.
Rückblick: Zunächst zur EHF European League: Wieder einmal hat die THC-Mannschaft Historisches vollbracht. In zwei hochdramatischen Viertelfinalspielen konnte die Mannschaft sich hauchdünn, am Ende mit drei Toren mehr, gegen einen der Favoriten, die in der European League an den Start gegangenen waren, gegen den Tabellendritten aus Dänemark, Nykobing Falster Handbold, durchsetzen. Historisch auch, der THC zieht als Titelverteidiger ins FINAL4 nach Dijon in Frankreich ein. Der THC mag es in dieser Saison besonders torreich, es war das siebente Spiel mit 70 und mehr Toren, schon jetzt die torreichste Saison. Nur im Spiel in Halle, beim 43:36 für den THC, fielen mehr als die 73 Tore vom Sonntag. Herbert Müller lobte seinen Angriff, indes mit der Deckung musste er hadern, sonst hätte man das Rückspiel wohl nicht verloren. Es war die glücklichste Niederlage der Saison, mit Freudentränen. Von den fünf in europäischen Wettbewerben gestarteten deutschen Vereinen ist nur noch der THC im Rennen um einen Titel. Für den BVB Dortmund kam das Aus in der Champions League in der Playoff-Runde, für die HSG Blomberg-Lippe und den VfL Oldenburg reichte es in der European League nur zu Platz drei und vier in der Gruppenphase. Dabei scheiterte Blomberg-Lippe auch gegen Nykobing Falster, die HSG Bensheim/Auerbach scheiterte gar in der Qualifikationsrunde drei an Rapid Bukarest.
Zur Bundesliga: Platz vier ist zu 99 Prozent sicher. Noch sind der THC und der VfL Oldenburg auf Rang vier und fünf bei noch zwei ausstehenden Spielen, vier Punkte auseinander, und der THC hat die um 20 Tore bessere Tordifferenz. Da sollte nichts mehr anbrennen. Die ersten Vier: HSG Blomberg-Lippe, Borussia 09 Dortmund, HSG Bensheim/Auerbach und der THC spielen in Play Off-Halbfinals und Finalspielen, nach dem Modus “Best of Three”, um den Titel des Deutschen Meisters und um die Medaillen. Auch die Plätze für Europa sind verteilt: der Meister startet in der Champions League, der Pokalsieger und die weiteren zwei oder drei Besten starten in der kommenden Saison in der European League. Der Thüringer HC ist damit auch in der Saison 2026/27 in Europa am Start.
Sachsen Zwickau hat mit dem Heimsieg gegen die Sport-Union Neckarsulm ein Ausrufezeichen gesetzt, den letzten Rang verlassen, ist aber noch nicht vor dem Play Down gesichert. Der letzte Spieltag hat es am Tabellenende in sich: der Buxtehuder SV trifft Halle-Neustadt und Frisch Auf Göppingen empfängt Sachsen Zwickau. Da ist noch allerlei von Platz acht bis elf möglich. Zwickau sicherte sich Platz acht, wenn sie in Göppingen gewinnen und Buxtehude wird Achter, mit einem Heimsieg gegen Halle, wenn Zwickau in Göppingen nicht gewinnt. Die drei Mannschaften von Rang neun bis elf bestreiten dann die Play Downs gegen den Relegationsplatz.
Aber auch an der Tabellenspitze hält der letzte Spieltag einen Kracher bereit. Die HSG Blomberg-Lippe trifft auf Borussia 09 Dortmund, der Sieger wird Hauptrunden Erster und würde dann im Play Off-Halbfinale auf den Thüringer HC treffen.
Vorbericht – 20. Spieltag HBF
THÜRINGER HC – BSV SACHSEN ZWICKAU
Den Bundesliga Alltag genießen
Nach all den anstrengenden Spielen um Titel, kommt nun für den Thüringer HC mit den beiden letzten Spielen der Hauptrunde der Bundesliga Alltag zurück in die Salza-Halle. Am Mittwoch, um 19:00 Uhr, trifft der THC in einem Nachholspiel des 20. Spieltages, in einem mitteldeutschen Derby auf den BSV Sachsen Zwickau. Am Samstag folgt zum Abschluss der Hauptrunde das Spiel gegen die HSG Bensheim/Auerbach.
Rückblick: Zunächst zur EHF European League: Wieder einmal hat die THC-Mannschaft Historisches vollbracht. In zwei hochdramatischen Viertelfinalspielen konnte die Mannschaft sich hauchdünn, am Ende mit drei Toren mehr, gegen einen der Favoriten, die in der European League an den Start gegangenen waren, gegen den Tabellendritten aus Dänemark, Nykobing Falster Handbold, durchsetzen. Historisch auch, der THC zieht als Titelverteidiger ins FINAL4 nach Dijon in Frankreich ein. Der THC mag es in dieser Saison besonders torreich, es war das siebente Spiel mit 70 und mehr Toren, schon jetzt die torreichste Saison. Nur im Spiel in Halle, beim 43:36 für den THC, fielen mehr als die 73 Tore vom Sonntag. Herbert Müller lobte seinen Angriff, indes mit der Deckung musste er hadern, sonst hätte man das Rückspiel wohl nicht verloren. Es war die glücklichste Niederlage der Saison, mit Freudentränen. Von den fünf in europäischen Wettbewerben gestarteten deutschen Vereinen ist nur noch der THC im Rennen um einen Titel. Für den BVB Dortmund kam das Aus in der Champions League in der Playoff-Runde, für die HSG Blomberg-Lippe und den VfL Oldenburg reichte es in der European League nur zu Platz drei und vier in der Gruppenphase. Dabei scheiterte Blomberg-Lippe auch gegen Nykobing Falster, die HSG Bensheim/Auerbach scheiterte gar in der Qualifikationsrunde drei an Rapid Bukarest.
Zur Bundesliga: Platz vier ist zu 99 Prozent sicher. Noch sind der THC und der VfL Oldenburg auf Rang vier und fünf bei noch zwei ausstehenden Spielen, vier Punkte auseinander, und der THC hat die um 20 Tore bessere Tordifferenz. Da sollte nichts mehr anbrennen. Die ersten Vier: HSG Blomberg-Lippe, Borussia 09 Dortmund, HSG Bensheim/Auerbach und der THC spielen in Play Off-Halbfinals und Finalspielen, nach dem Modus “Best of Three”, um den Titel des Deutschen Meisters und um die Medaillen. Auch die Plätze für Europa sind verteilt: der Meister startet in der Champions League, der Pokalsieger und die weiteren zwei oder drei Besten starten in der kommenden Saison in der European League. Der Thüringer HC ist damit auch in der Saison 2026/27 in Europa am Start.
Sachsen Zwickau hat mit dem Heimsieg gegen die Sport-Union Neckarsulm ein Ausrufezeichen gesetzt, den letzten Rang verlassen, ist aber noch nicht vor dem Play Down gesichert. Der letzte Spieltag hat es am Tabellenende in sich: der Buxtehuder SV trifft Halle-Neustadt und Frisch Auf Göppingen empfängt Sachsen Zwickau. Da ist noch allerlei von Platz acht bis elf möglich. Zwickau sicherte sich Platz acht, wenn sie in Göppingen gewinnen und Buxtehude wird Achter, mit einem Heimsieg gegen Halle, wenn Zwickau in Göppingen nicht gewinnt. Die drei Mannschaften von Rang neun bis elf bestreiten dann die Play Downs gegen den Relegationsplatz.
Aber auch an der Tabellenspitze hält der letzte Spieltag einen Kracher bereit. Die HSG Blomberg-Lippe trifft auf Borussia 09 Dortmund, der Sieger wird Hauptrunden Erster und würde dann im Play Off-Halbfinale auf den Thüringer HC treffen.
Zum Spiel: Der THC kann es wie gesagt im Heimspiel als Favorit entspannt angehen. Er kann Handball ohne Druck und Muss, nach Lust und Laune und mit einem Kader angehen, wo auch mal die so genannte “zweite Reihe” zum Einsatz kommt. Den über endlos lange englische Wochen hoch belasteten Schlüsselspielerinnen wird Herbert Müller am Mittwoch eine Pause gönnen, wie er bereits angekündigt hat. Sie sollen und werden sich zeigen, darauf kann man gespannt sein. Zwickau wird dagegen hochmotiviert auflaufen, sie brauchen einen oder zwei Big-Points. Mit dem Gespenst der Play Down – Runde im Kopf werden sie kämpfen und alles reinlegen.
Im Hinspiel in Zwickau gab es am 9. Spieltag gerade mal einen 32:31 Erfolg des THC. Mit einem blauen Auge war da der Favorit gerade so um eine Niederlage herumgekommen.
Herausragend im Kader ist die deutsche Nationalspielerin Sijje Brons Petersen (Rückraum-Mitte) mit bisher 118 Liga-Toren, aber auch die Rückraum-Rechte Japanerin Kaho Nakayama (77 Tore). Auch die Kreisspielerinnen Lauro Szabo (73 Tore) und Victoria Hasselbusch spielten sich in den Vordergrund. Ebenso zeigten sich aus dem Rückraum Laura Penzes und Charlotte Kähr torgefährlich. Mit Barbara Viktoria Györi haben sie eine gute Torhüterin, ergänzt durch die ehemalige THC-Juniorin, Lilly Janßen, die sicherlich freudig in der Halle empfangen wird. Ihr Werdegang über einige Stationen bis in die 1. Liga ist bewundernswert.
Zum Kader: Alles dazu ist gesagt: Anika Niederwieser wurde der gebrochene Finger operiert, und sie ist guter Hoffnung, dass sie in der Endphase von Playoff Deutsche Meisterschaft und beim EHF-FINAL4 am 16./17. Mai in Dijon (?)wieder mit dabei ist. Auch Lotta Heider hofft darauf, dabei zu sein. Die Länderspielpause in der nächsten Woche gibt auch den meisten anderen Zeit zur Genesung und Regeneration, bevor es nochmal richtig zur Sache geht.
Vorbericht: HaJo Steinbach