3. Liga Ost

Warten auf den ersten Heimsieg

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Bernd Hohnstein

Mit einer 30:34 Niederlage gegen den SC Markranstädt, bleibt der Thüringer HC II in der 3. Liga Ost weiter ohne Heimspielerfolg. Erfolgreichste Torschützin der Partie war Henriette Dreier 13/3 vom SC Makranstädt.

Mit viel Schwung und Motivation aus dem Auswärtssieg in Rodgau ging die Mannschaft von Trainer Goncalo Miranda in die Partie gegen den SC Markranstädt. Nach der 3:1 Führung der Gäste, legten die Thüringerinnen eine Schippe drauf und nutzten die sich auftuenden Lücken der Markranstädter Abwehr zunehmend für sich. Beim 11:9 drehte der THC das Spiel für sich. Es gestaltete sich ein offener Schlagabtausch bis zur Halbzeit. Ein vergebener Strafwurf mit der Pausensirene markierte den Halbzeitstand von 19:20 für Markranstädt.

Der Beginn der 2. Halbzeit, war das Spiegelbild der ersten Spielhälfte. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Der SC Markranstädt stabilisierte die eigene Abwehr und konnte im Angriff deutlicher zulegen. Als Reaktion agierten die Thüringerinnen aggressiver in der Abwehr. In der Folge kassierten die Gastgeberinnen zwei rote Karten. In Überzahl bauten die Markranstädterinnen die Führung aus. Der Thüringer HC gab nicht auf und kämpfte sich bis auf ein Tor zum 25:26 heran. Die Gäste hatten die bessere Schlussphase und zogen bis zum Schlusspfiff auf vier Tore davon, sodass die Gastgeberinnen sich mit 30:34 geschlagen geben mussten.

Am kommenden Samstag steht das nächste Heimspiel gegen den HV Chemnitz an. Anpfiff ist 17.00 Uhr in der Jahnsporthalle Arnstadt.

Stimmen zum Spiel:
Trainer Goncalo Miranda (THC):
Wir haben ein Spiel gegen eine der Topmannschaften der Liga gespielt. Wir wussten, dass wir ein gutes Spiel machen müssen, um das Ergebnis bis zum Ende offen gestalten zu können. Dazu mussten wir sehr schnell spielen und den Gegner dazu bringen, sein Spiel nicht aufbauen zu können. In der ersten Halbzeit ist das gut gelungen und wir konnten viele einfache Tore erzielen. Unsere Verteidigung hat zum Ende nicht so funktioniert, wie wir wollten. In der zweiten Halbzeit haben wir es geschafft, in der Defensive besser zu spielen. Wir konnten die einfachen, schnellen Gegentore nicht erzielen. Trotz der Niederlage bin stolz auf meine Mannschaft, aber auch ein wenig enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass wir dieses Spiel hätten gewinnen können. Ich bin mir sicher, dass wir, wenn wir mit dieser Intensität weiter unsere Spiele bestreiten, dann werden wir den anderen Teams der Liga einige Probleme bereiten können.