3. Liga Staffel Ost

Unnötige Niederlage zum Jahresauftakt

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Mit einer 22:24-Heimspielniederlage gegen die TS Herzogenaurach endete das erste Spiel im neuen Jahr für das Team von Trainer Goncalo Miranda. Erfolgreichste Torschützin der Gäste war Saskia Probst mit acht Treffern. Michelle Breitbarth konnte sich für die Thüringerinnen mit sieben Treffern in die Torschützenliste eintragen.

Konzentrierte Anfangsphase und Angriff-Abwehrwechsel zu Beginn

Die Miranda-Sieben startete mit Greta Köster im Tor und Michelle Breitbarth, Arwen Rühl, Jolina Huhnstock, Emily Hagedorn, Simone Karl und Chiara Thorn auf den Feldpositionen ins Spiel. Zwischen Abwehr und Angriff wechselte sich Chiara Thorn mit Tyra Bessert ab.
Das Spiel begann mit einer schnellen 2:0-Führung für die Gastgeberinnen, ehe die Damen aus der 3-Streifen-Stadt zum 2:2 ausgleichen konnten (4. Minute). Zu Beginn der Partie zeigte sich ein offener Schlagabtausch. So gelang es keinem Team, sich entscheidend abzusetzen. Auch die zwei gehaltenen Strafwürfe von Torfrau Greta Köster halfen nicht dabei, sich einen kleinen Vorsprung aufzubauen. Im Angriff wurden zu viele einfache Bälle vergeben. Die hektische Schlussphase der ersten Halbzeit nutzte die TS Herzogenaurach, um mit einer knappen 16:15-Führung in die Kabine zu gehen.

Schwache Phase in Halbzeit zwei verhindert Punktgewinn

Die Thüringerinnen erwischten den besseren Start in die zweite Halbzeit und drehten durch die beiden Tore von Arwen Rühl die Partie zum 17:16 (39. Minute) zu eigenen Gunsten. Mit einer Zeitstrafe für die Gäste brach das Spiel der jungen Erfurterinnen jedoch völlig zusammen. Es folgen acht torlose Minuten, die Herzogenaurach zu nutzen wusste und die Begegnung wiederrum zum 17:21 drehte. Trainer Miranda zog die Handbremse und stellte sein junges Team neu ein. Die Abwehr um Tyra Bessert, Nele Weyh, Jolina Huhnstock und Emily Hagedorn stabilisierte sich daraufhin wieder. Einen Ballgewinn konnte Tyra Bessert im Tempogegenstoß sogar sehenswert verwandeln. Konzentrierter in der Abwehr wollte der Fehlerteufel im Angriff aber einfach nicht verschwinden. In einer erneut hektischen Endphase konnte der Abstand zwar nochmal auf zwei Tore verkürzt werden (55. Minute), es gelang aber nicht, die Niederlage noch abzuwenden. So steht unter dem Strich nach einer torarmen zweiten Halbzeit eine unnötige 22:24-Niederlage zu Buche. Angst vor dem Abstieg braucht die junge Mannschaft dennoch nicht zu haben.

In der kommenden Woche ist der Großteil der Mannschaft in der A-Jugendbundesliga gefordert. Gegner in der Hauptrunde ist der SV Werder Bremen. Gespielt wird am 19.01.2020 um 15:00 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle. In der 3. Liga geht es am 26.01.2020 um 17:00 Uhr beim Auswärtsspiel in Fritzlar weiter.

Die Statistik zum Spiel

Thüringer HC:
Greta Köster, Gloria Vesper; Michelle Breitbarth (7/2), Nele Weyh (1), Simone Karl (2), Jolina Huhnstock, Emily Hagedorn (4), Paula Oprea (1), Beverly Schwanethal, Arwen Rühl (3), Tyra Bessert (3), Chiara Thorn (1)

 

TS Herzogenaurach:
Milena Deppisch, Juliane Gerling; Maxime Luber, Kim Quetsch (2), Stefanie Hopp, Laura Brockschmidt (5), Saskia Probst (8/1), Laila Schneidereit (1), Jana Lichtscheidel (4/1), Kristin Lang, Viviane Sandner, Amelie Theobald (2), Lisa Neumann (2)

 

Zeitstrafen: 1 – 4
Strafwürfe: 2/2 – 2/5
Zuschauer: 58
Schiedsrichter: Felix Henker / Stefan Schirmacher