Jugendbundesliga Handball weibliche Jugend A

Misslungener Jahresauftakt

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Bernd Hohnstein

Mit einer deutlichen 19:33-Heimniederlage ist die weibliche Jugend A des Thüringer HC ins neue Jahr gestartet. Zum Auftakt der Meisterrunde der A-Jugendbundesliga verlor das Team von Trainer Ruben Arnold gegen den Frankfurter HC. Erfolgreichste Torschützin für den FHC war Gerda Kairyte mit acht Treffern. Beim THC erzielte Dana Sophie Krömer fünf Treffer.

Das Spiel stand für die Gastgeberinnen bereits vor der Partie unter keinem guten Stern. Durch die verlängerten Weihnachtsferien musste das Team von Ruben Arnold erst am Mittwochabend mit der Spielvorbereitung beginnen. Außerdem meldeten sich u. a.  Juniorinnen-Nationalspielerin Lucy Gündel, Torfrau Carmen Bernd, Lea Liebetrau und Amelie Mosch verletzt oder krank.

Das erste Tor des neuen Jahres erzielten die Frankfurterinnen, nachdem die Gastgeberinnen mit einem Fehlwurf in die Partie starteten. Bis zum 2:2 in der 4. Minute waren beide Mannschaften gleich auf, bevor die Gäste ihre Überlegenheit gekonnt unter Beweis stellten. Mit acht Treffern in Folge gelang es dem FHC bis zur 20. Spielminute auf 2:10 davonzuziehen. Bei den Mädels des Thüringer HC lief unterdes nicht viel zusammen. Zu den vielen technischen Fehlern gesellte sich noch Wurfpech. Trainer Ruben Arnold hatte genug gesehen und zog die Notbremse in Form des Team-Timeout. Bis zum Halbzeitpfiff gelangen dem THC noch drei Treffer zum Pausenstand von 6:12.

Das Bild der zweiten Halbzeit glich dem Verlauf der ersten Spielhälfte. Die Spielerinnen des THC, die vorwiegend am Sportgymnasium in Erfurt zur Schule gehen und trainieren, hatten es im zweiten Abschnitt schwer, an der stabilen Abwehr und den Torfrauen der Frankfurterinnen vorbei zu kommen. Ein kleines Aufbäumen gelang den Thüringerinnen zwischen der 48. und 51. Spielminute, als vier Bälle in Folge im Tor der Gäste zum Zwischenstand von 16:28 einschlugen. 
Der THC bemühte sich um Schadensbegrenzung und Trainer Ruben Arnold gab allen Spielerinnen ihre Einsatzzeiten. Das Spiel endet ohne viel Glanz mit 19:33 zugunsten der Frankfurterinnen, die nun die Tabelle nach dem 1. Spieltag anführen.

Viel Zeit um den Kopf frei zu bekommen bleibt nicht. Bereits in der kommenden Woche, am 16.01.22, um 15 Uhr, gastiert das Team der HSG Würm-Mitte in der Salza Halle. Wie sich die personelle Situation bis dahin verändert, ist zunächst unklar. Mit Würm-Mitte gastiert kein Unbekannter in Bad Langensalza. Bereits in der vergangenen Saison trafen beide Mannschaften im Viertelfinale der Jugendbundesliga aufeinander. Im Vorjahr siegten die Erfurterinnen mit 26:22 und 27:25.
Jeweils die ersten beiden Mannschaften aus den vier Staffeln der Meisterschaftsrunde qualifizieren sich für das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft.

Statistik:
Thüringer HC:
Paulina Curth, Bettina Woike; Alea Mattig 1, Sarah Kupke 3, Dana-Sophie Krömer 5, Jette Dudda 1, Lavinia Siebert 1, Lena Schorch 4/2, Johanne Hobbensiefken 1, Charlotte Gulich 1, Emma Seiler 2, Merle Bogatz.

Frankfurter HC: Nicola Ehmke 1, Pia Müller; Sarah-Katharina Bertelsmann 4, Kira Mahn 1, Gerda Kairyte 8, Lilly Plath 3, Emy Jane Hürkamp 4, Maxie Fuhrmann 2/1, Lucie Wegner, Emilie Kupgisch, Dajana Schnabel 2, Fabienne Fournier 4/2, Lin Elisabeth Lück 3, Gina Kaczmarek 1.

Strafwürfe: 2/3 - 3/3.

Zeitstrafen: 5 - 4.

Schiedsrichter: Florian Murrmann/Maximilian Murrmann.