3. Liga Frauen Staffel Ost

Keine Punkte im Tabellen-Oberhaus geholt

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Mit einer 31:40-Niederlage kehrte das Team um den Trainerstab Goncalo Miranda und Nico Geyersbach aus Fritzlar vom ersten Auswärtsspiel des Kalenderjahres zurück. Erfolgreichste Torschützin der Partie war Janina Dreyer vom SV Germania Fritzlar mit neun Treffern. Klara Schlegel konnte für den Thüringer HC immerhin acht Mal einnetzen.

Schon vor Beginn keine guten Vorzeichen

Das Auswärtsspiel in Fritzlar stand schon vor Beginn unter keinem guten Stern. Durch Verletzungen und Krankheit standen dem Trainerstab lediglich zehn Spielerinnen zur Verfügung.
Es dauerte knapp drei Minuten, ehe Jolina Huhnstock nach einem sehenswerten Zuspiel von Tyra Bessert zur 1:0-Führung traf. Zu Beginn der ersten Halbzeit agierte die Abwehr der Thüringerinnen hellwach. Der Mittelblock agierte sehr gut, Emily Hagedorn und Chiara Thorn wussten aber auch genau, wie sie das Spiel der Gastgeberinnen erfolgreich unterbinden konnten.
Nach knapp neun gespielten Minuten vertieften sich die Sorgenfalten der beiden Trainer, als Tyra Bessert das Spielfeld angeschlagen verlassen musste. Ob und wie lange die Rückraumspielerin neben der ebenfalls verletzten Arwen Rühl ausfällt, ist ungewiss. Eine Diagnose steht jedenfalls noch aus.
Durch den Ausfall kam ein kleiner Knick in das Spiel des Thüringer HC. Die Germania aus Fritzlar kam hingegen nun besser ins Spiel. Die neun verbleibenden THC-Spielerinnen stemmten sich vehement gegen den immer stärker werdenden Angriff der Nordhessinnen. Bis zur Halbzeit baute Fritzlar den Vorsprung auf drei Tore aus. Beim Stand von 18:15 ging es dann vor dem Seitenwechsel in die Kabinen.

Großer Kampf wird nicht belohnt

Im zweiten Abschnitt änderte sich am bisherigen Bild kaum etwas. Die Gastgeberinnen kamen besser aus der Kabine und schafften es, den Abstand bis zu 38. Spielminute leicht auf fünf Tore zu erhöhen. Doch das Team der Bundesligareserve gab weiterhin nicht auf. Sehenswerte Rückraumtreffer von Emily Hagedorn und Klara Schlegel ließen Fritzlar zunächst nicht weiter davonziehen.
Die Abwehr der Thüringerinnen zeigte sich im zweiten Abschnitt weiterhin stabil. Auch konnten die Gäste einfache Treffer, unter anderem durch Simone Karl und Chiara Thorn, erzielen.
Eine weitere Schrecksekunde ereignete sich gut 15 Minuten vor Ende der Partie, als Torfrau Greta Köster verletzt ausfiel. Auch hier gibt es noch keine genaue Diagnose.
Am Ende kassierten die jungen Erfurterinnen eine deutliche 40:31-Niederlage. Positiv hervorzuheben ist aber die Moral der Mannschaft. Zu keinem Zeitpunkt im Spiel hatte sich das Team aufgegeben.

Kommendes Wochenende hat die 3. Liga spielfrei. Weiter geht es am 15.02.2020 um 17:00 Uhr beim Heimspiel in Arnstadt gegen die TSG Ober Eschbach. Zeit zur Genesung der angeschlagenen Spielerinnen bleibt indes kaum. Am 01.02.2020 gastiert die A-Jugendbundesliga in der Zwischenrunde in Kappelwindeck.

Die Statistik zum Spiel

Thüringer HC II:
Greta Köster, Gloria Vesper; Michelle Breitbarth (2/1), Simone Karl (5), Jolina Huhnstock (7), Emily Hagedorn (7/1), Beverly Schwanethal, Tyra Bessert, Klara Schlegel (8), Chira Thorn (2)

 

SV Germania Fritzlar 1976:
Vanessa Maier, Lea Gürbig; Lena Dietrich (3), Bibiana Huck (8/1), Lorena Lorenz (2), Nina Albus (1), Kathleen Nepolsky (1), Esther Lieber (8/2), Janina Dreyer (9), Maria Kiwa (5), Luisa Krüger (3)

 

Zeitstrafen: 1 - 3
Strafwürfe: 2/3 – 3/4
Schiedsrichter: Felix Magalowski / Andre Schwieger