Thüringer Handballerinnen gewinnen in Frankfurt/Oder 27:25
Die Handballerinnen des Thüringer HC haben die Chance, als Hauptrunden-Erster in die Playoff-Spiele zu gehen. Der deutsche Meister gewann das spannende Duell in Frankfurt/Oder 27:25 (11:12).
Frankfurt/Oder. Nadja Nadgornaja ließ mit ihren beiden Treffern in der Schlussphase der wechselvollen Partie das Team von Trainer Herbert Müller letztlich jubeln.
"Reinbeißen in das Kampfspiel! Zeigen, dass es um die Wurst geht!", hatte Müller gefordert. Viel zu sehen war davon zunächst nicht: Nach allerlei Fehlern, darunter einem verworfenen Siebenmeter von Katrin Engel, lag der THC früh 2:6 zurück (12.). Die Auszeit der Thüringerinnen war folgerichtig - und brachte eine Wende: Binnen vier Minuten gelang, vor allem durch die Tore von Kerstin Wohlbold - mit neun Treffern erfolgreichste Werferin - der 7:7-Ausgleich (15.).
Bis zur Pause blieb es gegen das ausschließlich aus Nationalspielerinnen bestehende Brandenburger Team eng, wobei der THC auch unnötige Tore in Überzahl kassierte. Zu Beginn der zweiten Hälfte lieferte Maike März im Tor starke Paraden, doch im Angriff gab es erneut Probleme. Mehrfach scheiterten die Thüringerinnen dabei an Herbert Müllers Österreich-Nationalspielerin Melanie Herrmann im Frankfurter Tor.
Der FHC, angeführt von Franziska Mietzner (sieben Treffer), legte wieder vor (17:14/42.). Doppelschläge von Dagmar Stuparicova und Melinda Geiger sowie Tore von Wohlbold, Engel und Nadgornaja ließen die Partie zum 20:18 (46.) allmählich wieder zugunsten des THC kippen. Es wurde das von Müller prophezeite Kampfspiel, in dem sich seine Truppe bewährte. Nach Nadgornajas sechstem und siebentem Treffer war Mietzners verwandelter Siebenmeter nur noch Kosmetik.
Gegen das als Absteiger festehende Team aus Celle muss der Thüringer HC am Samstag 18 Uhr zum Abschluss der Hauptrunde in eigener Halle gewinnen, um den Spitzenreiter Buxtehude abzufangen. Ob die langzeitverletzten Shenia Minevskaja und Lydia Jakubisova mitmischen können, entscheidet sich allerdings erst in den heutigen Abschlusstests.
Michael Voß / 12.04.12
Mehr: Thüringer Allgemeine
"Reinbeißen in das Kampfspiel! Zeigen, dass es um die Wurst geht!", hatte Müller gefordert. Viel zu sehen war davon zunächst nicht: Nach allerlei Fehlern, darunter einem verworfenen Siebenmeter von Katrin Engel, lag der THC früh 2:6 zurück (12.). Die Auszeit der Thüringerinnen war folgerichtig - und brachte eine Wende: Binnen vier Minuten gelang, vor allem durch die Tore von Kerstin Wohlbold - mit neun Treffern erfolgreichste Werferin - der 7:7-Ausgleich (15.).
Bis zur Pause blieb es gegen das ausschließlich aus Nationalspielerinnen bestehende Brandenburger Team eng, wobei der THC auch unnötige Tore in Überzahl kassierte. Zu Beginn der zweiten Hälfte lieferte Maike März im Tor starke Paraden, doch im Angriff gab es erneut Probleme. Mehrfach scheiterten die Thüringerinnen dabei an Herbert Müllers Österreich-Nationalspielerin Melanie Herrmann im Frankfurter Tor.
Der FHC, angeführt von Franziska Mietzner (sieben Treffer), legte wieder vor (17:14/42.). Doppelschläge von Dagmar Stuparicova und Melinda Geiger sowie Tore von Wohlbold, Engel und Nadgornaja ließen die Partie zum 20:18 (46.) allmählich wieder zugunsten des THC kippen. Es wurde das von Müller prophezeite Kampfspiel, in dem sich seine Truppe bewährte. Nach Nadgornajas sechstem und siebentem Treffer war Mietzners verwandelter Siebenmeter nur noch Kosmetik.
Gegen das als Absteiger festehende Team aus Celle muss der Thüringer HC am Samstag 18 Uhr zum Abschluss der Hauptrunde in eigener Halle gewinnen, um den Spitzenreiter Buxtehude abzufangen. Ob die langzeitverletzten Shenia Minevskaja und Lydia Jakubisova mitmischen können, entscheidet sich allerdings erst in den heutigen Abschlusstests.
Michael Voß / 12.04.12
Mehr: Thüringer Allgemeine