Klarer Sieg gegen Trier
In einem temporeichen Bundesligaspiel gelang dem Thüringer HC ein klarer 39:17 (20:9)-Erfolg gegen die DJK/MJC Trier. Von Beginn an kontrollierte der Deutsche Meister das Geschehen auf dem Spielfeld und agierte teilweise nach Belieben gegen einen streckenweise überforderten Gast von der Mosel. Katrin Engel mit zehn und Nadja Nadgornaja mit sieben Treffern waren die erfolgreichsten Werferinnen für den Gastgeber. Katarina Vojcic war für Trier vier Mal erfolgreich.
Der Thüringer HC ließ von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer die zwei Punkte auf seinem Konto verbuchen wird, schließlich hatte man nach der unnötigen Niederlage in Göppingen etwas gut zu machen. Die Trierer Miezen konnten in der Anfangsphase der Begegnung vorerst noch dagegen halten. In der 12. Minute erkämpften sich die Gäste den Ausgleich zum 5:5. Das letzte Aufbäumen gegen den enormen Angriffsdruck des amtierenden Deutschen Meisters. Die folgenden acht Treffer erzielte der Thüringer HC. Mit dem 13:5 in der 19. Minute war somit eine Vorentscheidung gefallen. Herbert Müller wechselte nun fleißig durch. Trier hatte dem nicht mehr viel entgegen zu setzen. Katrin Schröder traf in der 26. Minute zum 19:9 und stellte schon mit dem Halbzeitpfiff den Zehntorevorsprung her. Der letzte Treffer in der ersten Spielhälfte war dem Gastgeber vorbehalten. Mit 20:9 ging es in die Halbzeitpause.
Dinah Eckerle kam in den letzten 20 Minuten und hielt bravourös. (Foto: Mario Gentzel - pictureteam.de)
Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit zog der Thüringer HC auf 29:13 davon, wobei alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten erhielten. Dadurch gelang es dem Gastgeber, das Tempo hoch zu halten und verschiedene Spielzüge zu testen. Das 30:13 erzielte Idalina Borges Mesquita mit einem sehenswerten Kempatreffer nach Diagonalpass von Katrin Engel. Nora Reiche erzielte zehn Minuten vor Spielende den 33. Treffer des Thüringer HC und brachte damit ihrem Team die 20 Treffer-Differenz. Beim Stand von 39:17 kam der Schlusspfiff der souverän auftretenden Unparteiischen Hartmann/Schneider.
Stimmen zum Spiel:
Herbert Müller (THC): Wir wollten nach der Niederlage gegen Göppingen unseren Zuschauern zeigen, dass wir da sind und gewillt sind zu fighten von der ersten bis zur sechzigsten Minute. Die Mannschaft hat das nach dem guten Start auch umgesetzt - ein Kompliment für zwei super gute Torhüterinnen, besonders erfreulich Dinah Eckerle, die in den letzten 20 Minuten hervorragend gehalten hat. Wir hatten uns vorgenommen durch die aggressive Deckung Trier zu beeindrucken und konnten dann in der Folge auch etliche technische Fehler provozieren.
Martin Rommel (Trier): Wir waren heute in keiner Situation des Spieles in der Lage hier Paroli zu bieten, haben gespielt wie das Kaninchen vor der Schlange. Uns war klar, dass nach der Niederlage gegen Göppingen die Motivation für den THC ganz hoch war. Wir haben insgesamt zu wenig engagiert gespielt und in jeder Phase des Spieles das Niveau erste Bundesliga vermissen lassen.
Statistik:
Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja (7), Katrin Schröder (1), Ulrike Jahn (1), Nadja Bolze, Nora Reiche (4), Willemijn Karsten (1), Danick Snelder (5), Petra Popluharova (4), Katrin Engel (10/6), Dagmar Stuparicova, Idalina Borges-Mesquita (2), Kerstin Wohlbold (4).
DJK/MJC Trier: Anna Monz, Jessica Kockler, Sladjana Dieric, Lucyna Wilamowska (2), Katarina Vojcic (4), Lena Zelmel, Katrin Premm (1/1), Megane Vallet (3), Judith Derbach (2), Jasmin Kukic-Radojicic (2/1), Eva Lennartz, Nadine Rost (1), Silvia Solic (2).
Zeitstrafen: 4 - 5.
Siebenmeter: 6/6 - 7/4.
Zuschauer: 908.
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg).
Dinah Eckerle kam in den letzten 20 Minuten und hielt bravourös. (Foto: Mario Gentzel - pictureteam.de)
Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit zog der Thüringer HC auf 29:13 davon, wobei alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten erhielten. Dadurch gelang es dem Gastgeber, das Tempo hoch zu halten und verschiedene Spielzüge zu testen. Das 30:13 erzielte Idalina Borges Mesquita mit einem sehenswerten Kempatreffer nach Diagonalpass von Katrin Engel. Nora Reiche erzielte zehn Minuten vor Spielende den 33. Treffer des Thüringer HC und brachte damit ihrem Team die 20 Treffer-Differenz. Beim Stand von 39:17 kam der Schlusspfiff der souverän auftretenden Unparteiischen Hartmann/Schneider.
Stimmen zum Spiel:
Herbert Müller (THC): Wir wollten nach der Niederlage gegen Göppingen unseren Zuschauern zeigen, dass wir da sind und gewillt sind zu fighten von der ersten bis zur sechzigsten Minute. Die Mannschaft hat das nach dem guten Start auch umgesetzt - ein Kompliment für zwei super gute Torhüterinnen, besonders erfreulich Dinah Eckerle, die in den letzten 20 Minuten hervorragend gehalten hat. Wir hatten uns vorgenommen durch die aggressive Deckung Trier zu beeindrucken und konnten dann in der Folge auch etliche technische Fehler provozieren.
Martin Rommel (Trier): Wir waren heute in keiner Situation des Spieles in der Lage hier Paroli zu bieten, haben gespielt wie das Kaninchen vor der Schlange. Uns war klar, dass nach der Niederlage gegen Göppingen die Motivation für den THC ganz hoch war. Wir haben insgesamt zu wenig engagiert gespielt und in jeder Phase des Spieles das Niveau erste Bundesliga vermissen lassen.
Statistik:
Thüringer HC: Dinah Eckerle, Maike März; Nadja Nadgornaja (7), Katrin Schröder (1), Ulrike Jahn (1), Nadja Bolze, Nora Reiche (4), Willemijn Karsten (1), Danick Snelder (5), Petra Popluharova (4), Katrin Engel (10/6), Dagmar Stuparicova, Idalina Borges-Mesquita (2), Kerstin Wohlbold (4).
DJK/MJC Trier: Anna Monz, Jessica Kockler, Sladjana Dieric, Lucyna Wilamowska (2), Katarina Vojcic (4), Lena Zelmel, Katrin Premm (1/1), Megane Vallet (3), Judith Derbach (2), Jasmin Kukic-Radojicic (2/1), Eva Lennartz, Nadine Rost (1), Silvia Solic (2).
Zeitstrafen: 4 - 5.
Siebenmeter: 6/6 - 7/4.
Zuschauer: 908.
Schiedsrichter: Hartmann/Schneider (Magdeburg).