Licht und Schatten in der Salza Halle
Oberliga Männer
Die Erfolgsserie der Männer des Thüringer HC von drei Siegen in Folge ist gerissen. Im Heimspiel gegen den Ligaprimus SV Hermsdorf konnte der Thüringer HC, etwas mehr als eine Halbzeit lang, ganz gut mithalten, um dann doch deutlich mit 20:39 (12:16) einzubrechen.
Die Lichtblicke und somit die Hoffnungen auf eine kleine Sensation lagen vornehmlich im ersten Durchgang des Spiels. Marko Köppe hatte den THC mit zwei tollen Toren in den ersten drei Minuten mit 2:1 in Führung gebracht. Auch wenn der jungen Aufbaureihe des Gastgebers, die mit Philipp Kley, Lars Mickley und Marko Köppe einen Durchschnitt von zwanzig Jahren aufwies, nicht alles gelang, abschütteln ließ man sich nicht.
Die routinierten Gäste demonstrierten Kombinationssicherheit bei hohem Tempo und legten in der Folge jeweils ein Tor vor. Vom 7:7 bis zum 11:11, in der 23. Spielminute, blieb der Thüringer HC auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Erst als die Gäste auf eine unkonventionelle 4-2-Abwehr umstellten, geriet der THC-Rückraum mehr und mehr unter Druck. Nur zwei Minuten später wurde Lars Mickley wegen Offensivfoul zurückgepfiffen, die gleiche Szene gegenüber brachte den Strafwurf und das 12:14 für Hermsdorf. Die folgenden Unsicherheiten nutzten die Gäste, um sich bis zur Halbzeit mit 12:16 abzusetzen.
In den ersten vier Minuten nach der Pause ging es bis zum 12:19 so weiter wie die erste Spielhälfte endete, ehe sich der Thüringer HC zur Aufholjagd sammelte. Im Tor zeichnete sich Andreas Heyl mehrfach bei freien Bällen und bei zwei Strafwürfen aus. Durch Tore von Lars Mickley, Dominique Schlösser und Philipp Kley verkürzte der Gastgeber binnen fünf Minuten und lag mit 17:19 wieder auf Schlagdistanz. Allerdings kam es nun zum Knackpunkt im Spiel, als den THC-Youngstern die Geduld verließ, was zu einer katastrophalen Serie von Fehlwürfen und Abspielfehlern führte. Insgesamt zwölf Versuche landeten in Folge an der Torumrandung oder beim aufmerksamen Schlussmann der Gäste. Es schien fast so, als habe selbst die Hallenbeleuchtung ein Einsehen, als sie in Teilen ihren Dienst einstellte und Schatten aufs Spielfeld legte. Als nach der Unterbrechung auch noch Andrej Minevski verletzungsbedingt nicht mehr in der Abwehr helfen konnte, war der Weg für den Kantersieg der Gäste frei. Wenigstens konnte Sebastian Schütz fünf Minuten vor dem Abpfiff als die schier endlose Torflaute mit dem 18. Treffer für den THC beenden. Stefan Schmidt und Marcus Rauner waren bis zum erlösenden Schlusspfiff noch erfolgreich.
Bericht: Rainer Bernt
Thüringer HC: Andreas Heyl, Martin Stangl; Marko Köppe (2), Georg Erkenberg, Andrej Minevski, Manuel Binternagel, Sebastian Irovsky, Philipp Kley (5), Sebastian Kraus, Dominique Schlösser (6), Stefan Schmidt (2), Lars Mickley (3), Marcus Rauner (1), Sebastian Schütz (1).
SV Hermsdorf: Petr Nedved, Thomas Punga; Rene Opel, Tobias Högl (1), Maik Grützbach (9), Stefan Riedel, Ferenc Bergner (6), Marcus Parybyk (3), Jan Heilwagen (6), Sebastian Steinbach (2), Radek Najman (7), Manuel Rust (5).
Siebenmeter: 3/3 – 9/7.
Zeitstrafen: 6 - 2.
Schiedsrichterinnen: Petra Lange (SV Schott Jena) / Ingrid Schieferdecker (Post SV Gera).
Die routinierten Gäste demonstrierten Kombinationssicherheit bei hohem Tempo und legten in der Folge jeweils ein Tor vor. Vom 7:7 bis zum 11:11, in der 23. Spielminute, blieb der Thüringer HC auf Augenhöhe mit dem Favoriten. Erst als die Gäste auf eine unkonventionelle 4-2-Abwehr umstellten, geriet der THC-Rückraum mehr und mehr unter Druck. Nur zwei Minuten später wurde Lars Mickley wegen Offensivfoul zurückgepfiffen, die gleiche Szene gegenüber brachte den Strafwurf und das 12:14 für Hermsdorf. Die folgenden Unsicherheiten nutzten die Gäste, um sich bis zur Halbzeit mit 12:16 abzusetzen.
In den ersten vier Minuten nach der Pause ging es bis zum 12:19 so weiter wie die erste Spielhälfte endete, ehe sich der Thüringer HC zur Aufholjagd sammelte. Im Tor zeichnete sich Andreas Heyl mehrfach bei freien Bällen und bei zwei Strafwürfen aus. Durch Tore von Lars Mickley, Dominique Schlösser und Philipp Kley verkürzte der Gastgeber binnen fünf Minuten und lag mit 17:19 wieder auf Schlagdistanz. Allerdings kam es nun zum Knackpunkt im Spiel, als den THC-Youngstern die Geduld verließ, was zu einer katastrophalen Serie von Fehlwürfen und Abspielfehlern führte. Insgesamt zwölf Versuche landeten in Folge an der Torumrandung oder beim aufmerksamen Schlussmann der Gäste. Es schien fast so, als habe selbst die Hallenbeleuchtung ein Einsehen, als sie in Teilen ihren Dienst einstellte und Schatten aufs Spielfeld legte. Als nach der Unterbrechung auch noch Andrej Minevski verletzungsbedingt nicht mehr in der Abwehr helfen konnte, war der Weg für den Kantersieg der Gäste frei. Wenigstens konnte Sebastian Schütz fünf Minuten vor dem Abpfiff als die schier endlose Torflaute mit dem 18. Treffer für den THC beenden. Stefan Schmidt und Marcus Rauner waren bis zum erlösenden Schlusspfiff noch erfolgreich.
Bericht: Rainer Bernt
Thüringer HC: Andreas Heyl, Martin Stangl; Marko Köppe (2), Georg Erkenberg, Andrej Minevski, Manuel Binternagel, Sebastian Irovsky, Philipp Kley (5), Sebastian Kraus, Dominique Schlösser (6), Stefan Schmidt (2), Lars Mickley (3), Marcus Rauner (1), Sebastian Schütz (1).
SV Hermsdorf: Petr Nedved, Thomas Punga; Rene Opel, Tobias Högl (1), Maik Grützbach (9), Stefan Riedel, Ferenc Bergner (6), Marcus Parybyk (3), Jan Heilwagen (6), Sebastian Steinbach (2), Radek Najman (7), Manuel Rust (5).
Siebenmeter: 3/3 – 9/7.
Zeitstrafen: 6 - 2.
Schiedsrichterinnen: Petra Lange (SV Schott Jena) / Ingrid Schieferdecker (Post SV Gera).