Herbert Müller unterschreibt Dreijahresvertrag
Der Aufsichtsrat der THC Sport GmbH stellte heute in einer Pressekonferenz den zukünftigen Cheftrainer des Thüringer HC vor. Es ist der zurzeit noch beim rumänischen Spitzenclub Rumentul Brasov unter Vertrag stehende Herbert Müller, der ab 1. Juli die Nachfolge von Dago Leukefeld antreten wird. Müller, dreimal mit dem 1.FC Nürnberg Deutscher Meister, führte die österreichische Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in China auf Platz 10.
Ich möchte alle Spielerinnen, Fans, Freunde, ja jede Person, die sich durch meine unüberlegten und nicht zu rechtfertigenden Worte betroffen fühlen, in Bezug auf nicht auszusprechende Namen von Spielerinnen, am 02.01.2010, um Entschuldigung bitten.
Mit diesen Worten eröffnete Aufsichtsratschef Dr. Klaus Kliem die außerordentliche Pressekonferenz. Wenn auch verspätet, so drücken diese Worte doch das aus, worauf viele im und um den THC gewartet hatten. Dann galt aber das ungeteilte Interesse der Frage, wie der Thüringer HC sich in Sachen Trainer und Team auf die neue Saison vorbereitet. Vereinspräsident Dr. Karsten Döring stellte den designierten Cheftrainer Herbert Müller vor und erklärte, dass seit gestern auch die Formalitäten erfüllt wären und mit dem Trainer ein Dreijahresvertrag geschlossen wurde. Auch wenn der Präsident keinen Hehl daraus machte, dass es in mehreren Gesprächen eine klare Übereinstimmung in der Frage der Vereinsstruktur und -philosophie gab, wies er noch einmal ausdrücklich auf den "maßgeblichen Anteil Dago Leukefelds am bisher erreichten Leistungsstand" hin.
Das erste Statement des ab Juli neuen Manns an der Spitze des sportlichen Bereichs war ebenfalls klar formuliert: "Ich strebe keinen Kurswechsel an, sondern eine Perfektionierung des bestehenden Konzeptes." Dass es dabei um eine Linienführung von der E-Jugend bis zum Bundesligateam geht, ergänzte Karsten Döring und untersetzte das gleich mit der nächsten Personalie. Müllers Bruder Helfried, langjähriger Partner, wird mit nach Thüringen wechseln und neben der Arbeit als Co-Trainer der Bundesligadamen weitergehende Aufgaben im Gesamtkonzept übernehmen. Nach der Aussage, dass Herbert Müller auch weiterhin der österreichische Damen-Nationalcoach bleiben wird, wurde auf die bewährte Zusammenarbeit im Vereinstraining während der Zeit von Auswahllehrgängen hingewiesen.
Karsten Döring wies die Spekulationen in der Presse, dass ein vorzeitiges Ende der Arbeit von Dago Leukefeld bevorstünde, energisch zurück. "Das ist nicht unser Stil und ich bin überzeugt, dass Dago seine Vertragsverpflichtungen bestmöglich erfüllen wird." Dazu passte dann auch die Einlassung von Herbert Müller, der klar betonte: "Mein Vertrag beginnt am 1.Juli. Bis dahin habe ich für den österreichischen Verband noch mehrere Aufgabe für die Nachwuchsauswahlmannschaften zu erfüllen. Mit der Konzeption der THC-Mannschaft für die nächste Saison beginne ich aber bereits morgen."
Fragen der Pressevertreter nach Namen von Spielerinnen des zukünftigen Teams wurden mit der Bitte um Verständnis dafür, dass man ja vorher mit allen Spielerinnen sprechen müsse, zurzeit noch nicht beantwortet. "Natürlich hat jeder Trainer Wunschspielerinnen. Eine solche aus meinem jetzigen Team jagt ganz Europa. Sollte z.B. Viborg Interesse zeigen, könnten wir finanziell wohl nicht mithalten." Aber man glaubt dem Trainerfuchs schon, dass er klare Vorstellungen hat, die natürlich "im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten" liegen müssen. Und als er nachlegt: "Ich möchte mit dieser Mannschaft in die Spitze der Bundesliga. Drei Meistertitel sind gut, aber das soll nicht alles sein.", klingt das nicht nach Klamauk.
Herbert Müller verwies auf ein aus seiner Sicht "hervorragendes Potenzial" des Vereins, für ihn der wichtigste Grund, nach Thüringen zu wechseln. Auch der Aufsichtsrat mit seinem Engagement, hätte ihn in seiner Entscheidung bestärkt. In mehreren Beiträgen wurde dann auch deutlich, dass sportliche und Managementaufgaben klar getrennt werden sollen. Das Management wird dem GmbH-Geschäftsführer zugeordnet. Bisher in Personaleinheit dem Präsidenten Dr. Karsten Döring. Für Müller ist das Kapitel Brasov "definitiv zu Ende". Der Eigner des Vereins hatte mit utopischen Verträgen ein Star-Team zusammengekauft, aber nur ein Monatsgehalt ausgezahlt. Trainer und Spielerinnen warten noch auf viele Monatsgehälter und haben zum größten Teil den Verein verlassen.
Auch wenn Herbert Müller schon wieder fast im Flieger sitzt um bei der Männer-EM Verbandsaufgaben zu erfüllen, bleibt der Gesamteindruck, dass es gut ist, die Gerüchteküche zu schließen. Auf die Umsetzung der Ziele darf man gespannt sein. Aber zuerst wünschen wir unseren Damen ein gutes Spiel gegen Leverkusen.
Mit diesen Worten eröffnete Aufsichtsratschef Dr. Klaus Kliem die außerordentliche Pressekonferenz. Wenn auch verspätet, so drücken diese Worte doch das aus, worauf viele im und um den THC gewartet hatten. Dann galt aber das ungeteilte Interesse der Frage, wie der Thüringer HC sich in Sachen Trainer und Team auf die neue Saison vorbereitet. Vereinspräsident Dr. Karsten Döring stellte den designierten Cheftrainer Herbert Müller vor und erklärte, dass seit gestern auch die Formalitäten erfüllt wären und mit dem Trainer ein Dreijahresvertrag geschlossen wurde. Auch wenn der Präsident keinen Hehl daraus machte, dass es in mehreren Gesprächen eine klare Übereinstimmung in der Frage der Vereinsstruktur und -philosophie gab, wies er noch einmal ausdrücklich auf den "maßgeblichen Anteil Dago Leukefelds am bisher erreichten Leistungsstand" hin.
Herbert Müller
Karsten Döring wies die Spekulationen in der Presse, dass ein vorzeitiges Ende der Arbeit von Dago Leukefeld bevorstünde, energisch zurück. "Das ist nicht unser Stil und ich bin überzeugt, dass Dago seine Vertragsverpflichtungen bestmöglich erfüllen wird." Dazu passte dann auch die Einlassung von Herbert Müller, der klar betonte: "Mein Vertrag beginnt am 1.Juli. Bis dahin habe ich für den österreichischen Verband noch mehrere Aufgabe für die Nachwuchsauswahlmannschaften zu erfüllen. Mit der Konzeption der THC-Mannschaft für die nächste Saison beginne ich aber bereits morgen."
Fragen der Pressevertreter nach Namen von Spielerinnen des zukünftigen Teams wurden mit der Bitte um Verständnis dafür, dass man ja vorher mit allen Spielerinnen sprechen müsse, zurzeit noch nicht beantwortet. "Natürlich hat jeder Trainer Wunschspielerinnen. Eine solche aus meinem jetzigen Team jagt ganz Europa. Sollte z.B. Viborg Interesse zeigen, könnten wir finanziell wohl nicht mithalten." Aber man glaubt dem Trainerfuchs schon, dass er klare Vorstellungen hat, die natürlich "im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten" liegen müssen. Und als er nachlegt: "Ich möchte mit dieser Mannschaft in die Spitze der Bundesliga. Drei Meistertitel sind gut, aber das soll nicht alles sein.", klingt das nicht nach Klamauk.
Herbert Müller verwies auf ein aus seiner Sicht "hervorragendes Potenzial" des Vereins, für ihn der wichtigste Grund, nach Thüringen zu wechseln. Auch der Aufsichtsrat mit seinem Engagement, hätte ihn in seiner Entscheidung bestärkt. In mehreren Beiträgen wurde dann auch deutlich, dass sportliche und Managementaufgaben klar getrennt werden sollen. Das Management wird dem GmbH-Geschäftsführer zugeordnet. Bisher in Personaleinheit dem Präsidenten Dr. Karsten Döring. Für Müller ist das Kapitel Brasov "definitiv zu Ende". Der Eigner des Vereins hatte mit utopischen Verträgen ein Star-Team zusammengekauft, aber nur ein Monatsgehalt ausgezahlt. Trainer und Spielerinnen warten noch auf viele Monatsgehälter und haben zum größten Teil den Verein verlassen.
Auch wenn Herbert Müller schon wieder fast im Flieger sitzt um bei der Männer-EM Verbandsaufgaben zu erfüllen, bleibt der Gesamteindruck, dass es gut ist, die Gerüchteküche zu schließen. Auf die Umsetzung der Ziele darf man gespannt sein. Aber zuerst wünschen wir unseren Damen ein gutes Spiel gegen Leverkusen.
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Interne Verweise: Herbert Müller zu weiteren Planungen gegenüber MDR-Thüringen |