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Der Thüringer HC ist wieder Tabellenführer der Bundesliga. Mit einem 34:29 (19:10) besiegte er in der heimischen Salzahalle den VfL Oldenburg. Die meisten Treffer der Partie erzielten für Oldenburg Angie Geschke (9/2) und für die Gastgeberinnen waren Svenja Huber (9/3) und Kerstin Wohlbold (7). Ein Sonderlob verdiente sich THC-Torhüterin Dinah Eckerle mit einer starken ersten Halbzeit und insgesamt 12 Paraden.

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Der Thüringer HC kommt aus Rostov am Don mit der erwarteten Niederlage zurück. Mit 24:30 (7:15) unterlag das Müller-Team dem Favoriten in der Hauptrundengruppe 1 zeigte in der ersten Hälfte zuviel Respekt und hatte Pech bei den Angriffsaktionen - in der zweiten Halbzeit besannen sich die Gäste und erzielten am Ende nach zeitweiligem Elf-Tore-Rückstand noch ein akzeptables Resultat. Die meisten Treffer für Rostov erzielte  Ekaterina Illina (10) für den Thüringer HC traf Danick Snelder vier Mal.

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Durch Krankheit und Verletzung hatte sich der Kader wieder einmal dezimiert, dazu kam auch noch das Pokalspiel der 2. Mannschaft im Thüringenpokal gegen Altenburg. Somit fuhr die A-Jugenbundesliugateam lediglich mit neun Mädchen zur Rückrunde nach Birkenau. Gleich im ersten Spiel gegen Oldenburg wollte man noch einmal angreifen und versuchen dem Gegner richtig Paroli zu bieten. Das gelang wie im Hinspiel leider nur in der ersten Hälfte. 

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Zur Feststellung der leistungssportlichen Eignung zum Besuch des Sportgymnasiums „Pierre de Coubertin" für das Schuljahr 2016/2017 sind Schülerinnen der Jahrgänge 2000, 2001, 2002 und 2003 mit Handballtalent nach Erfurt eingeladen.

Liebe Fans des Thüringer HC,  aus gegebenem Anlass möchten wir euch an dieser Stelle noch einmal auf die öffentlichen Parkplätze rund um die Salzahalle hinweisen. Uns ist bewusst, dass die Parksituation nicht gerade einfach ist, jedoch ist bei ein paar Minuten Laufweg auch immer ein Parkplatz zu finden. Um die Parkplatzsuche zu vereinfachen, bitten wir um rechtzeitige Anreise zu den Spielen.

Dem Thüringer HC gelang verletzungsgeschwächt ein in der Höhe nicht zu erwartender Auswärtssieg. Bei den Werkselfen vom TSV Bayer Leverkusen siegte das Müller-Team mit 28:19 (16:7). Die meisten Treffer erzielten Beate Scheffknecht (THC, 6) und Anne Jochin (TSV, 4/2).

Herbert Müller musste sich um die Startaufstellung nicht viele Gedanken machen. Im Rückraum standen ihm Eliza Buceschi noch nicht und Iveta Luzumova nicht mehr zur Verfügung. Die Tschechin wird sich einer Schilddrüsen-OP unterziehen und muss eine mehrwöchige Pause einlegen. So hieß die Rückraumachse Scheffknecht, Wohlbold und Engel. Bis zur 15.Minute stand die THC-Abwehr sehr gut - für Beate Scheffknecht wechselte stets Crina Pintea in den Mittelblock, die Österreicherin konnte sich so auf den Angriff konzentrieren. Dinah Eckerle war gut gestartet und hielt vor allem von außen sicher - die Elfen brachten bis dahin nur dreimal den Ball im THC-Tor unter. Meike Schmelzer kassierte schnell die erste Zeitstrafe, doch Leverkusen konnte die Überzahl nicht nutzen. Durch Treffer von Snelder, Wohlbold und Huber zog der Gast bis zur 20.Minute auf 9:5 davon. Nur Michaela Janouskova konnte sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen - bis zur 26.Minute hatten die Elfen erst sechs Treffer erzielt. Beate Scheffknecht nutzte ihre Einsatzchance super und hatte zum 16:7 Halbzeitstand bereits sechs Treffer beigesteuert.

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Ihr Formanstieg kommt zur rechten Zeit: Beate Scheffknecht traf bis zur Halbzeit sechs Mal. (Foto: Archiv - Hajo Steinbach)

In den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte trafen Nina Schilk und Anne Jochin (doppelt) für das Bayer-Team, zweimal legte  Katrin Engel nach. Doch weiterhin gab es genügend Lücken in der Abwehr der Elfen - Svenja Huber nutzte sie zum 19:10 in der 36.Minute, die Zehn-Tore-Führung lag in der Luft, aber es dauerte noch knapp vier Minuten, ehe Crina Pintea zum 20:10 aus THC-Sicht traf. Anne Jochin traf per Strafwurf und beendete eine elfminütige Leverkusener Torflaute. Das 23:11 erzielte Kerstin Wohlbold in Unterzahl, Danick Snelder musste 2 Minuten pausieren. Die Partie war zu Beginn der Schlussviertelstunde entschieden. Beim THC kam jetzt Marieke Blase zu zwei Torerfolgen - Ramona Ruthenbeck und Jenny Karolius trafen für die Elfen.
Im Tor gab es ebenfalls den Wechsel: Für Dinah Eckerle kam Jana Krause.

Die letzten zehn Minuten mussten die Gäste gleich zweimal in Unterzahl bewältigen. Während Sonja Frey und Anouk van de Wiel ihre Strafe absitzen mussten, verkürzten Anne Jochin und zweimal Ramona Ruthenbeck auf 16:26 (53.Min). Natalia Reshetnikova, die immer noch Probleme nach ihrer Finger-OP hat, traf mit einem schönen Heber zum 27:16. Kurz darauf konnte dann auch Anouk van de Wiel nach langer Verletzungspause treffen - sie verwandelte von der Strafwurfmarke zum 28:17. Die zweistellige Tordifferenz wurde kurz vor Schluss noch gekippt - Denisa Glankovicova und Kim Bernd setzten mit ihren Treffern den Schlusspunkt unter die über weite Strecken einseitige Partie. Mit dem 28:19 bringen die verletzungsgeschwächten THC-Damen zwei wichtige Punkte mit nach Hause und stellen damit bis zum Wochenende auch die Tabellenführung sicher.

Bericht: Roman Knabe

Statistik:

TSV Bayer 04 Leverkusen: Dana Centini, Nataliya Gaiovych; Vanessa Fehr, Johanna Heldmann, Denisa Glankovicova (2), Pia Adams, Jenny Karolius (2), Kim Naidzinavicius, Ramona Ruthenbeck (3), Kim Berndt (2), Anne Jochin (4/2), Michaela Janouskova (3), Natalie Adeberg, Nina Schilk (2), Jennifer Rode (1).

Thüringer HC: Jana Krause, Dinah Eckerle, Lucie Satrapova; Natalia Reshetnikova (1), Anouk van de Wiel (1/1), Beate Scheffknecht (6), Sonja Frey (2), Crina Pintea (3), Meike Schmelzer, Danick Snelder (2), Katrin Engel (4), Marieke Blase (2), Svenja Huber (3), Kerstin Wohlbold (3), Audrey Deroin (1).

Strafwürfe: 5/2 - 1/1.

Zeitstrafen: 0 - 4.

Zuschauer: 700.

Schiedsrichter: Christian Moles/Lutz Pittner.

Die Hinspielserie ist gelaufen, 13 von 26 Partien, der Thüringer HC ist, wie in den letzten Jahren auch, „Halbzeitmeister“. Gewonnen ist damit noch gar nichts, aber das Signal stimmt. Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen den Buxtehuder SV hat der THC die Lücke zur Spitze durch diesen Auswärtssieg beim Favoriten Leipzig wieder dicht gemacht.

Hier bemüht sich Kerstin Wohlbold das Abwehrbollwerk des BSV zu durchbrechen. (Foto: Mario Gentzel)

In einem temposcharfen und zum Ende hoch spannenden Spiel unterlag der Thüringer HC dem Buxtehuder SV mit 22:25 (7:13)
Die Gäste zeigten eine tolle Teamleistung und hatten sich bis zur Pause mit einer überragenden Abwehr eine 13:7 Führung erspielt und konnten diese sogar noch auf 14:7 erhöhen. Die meisten Treffer der Partie erzielte Buxtehudes Nationalspielerin Emily Bölk (8) -  für den Gastgeber traf Katrin Engel (5) am erfolgreichsten.

Mit 34:30 (11:13) besiegte der Thüringer HC den HC Leipzig und konnte mit dem Konkurrenten nach Minuspunkten gleichziehen. Die Partie hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten - am Ende war der THC taktisch und nervlich überlegen. Die meisten Treffer für die Thüringerinnen erzielten Svenja Huber (12), die von der Strafwurfmarke zu 100% traf, und Iveta Luzumova (10). Karolina Kudladz-Gloc war mit 9 Treffern Leipzigs erfolgreichste Werferin.

Die Mitgliederversammlung des Thüringer HC entlastete am Donnerstagabend den bisherigen Vorstand. Ein knappes Drittel der Vereinsmitglieder über 16 Jahre war anwesend und verabschiedete Dr. Karsten Döring, der nach 18 Jahren Vorstandsvorsitz nicht wieder kandidierte.