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Im Champions League Hauptrundenspiel gegen Larvik HK unterlag der Thüringer HC mit 20:28 (11:13). Nach einer guten ersten Halbzeit musste man die Überlegenheit der individuell stark besetzten und sehr dynamisch agierenden Gäste anerkennen. Von der 32. bis zur 50. Minute bauten die Norwegerinnen ihre Führung auf 23:15 aus. Einen starken Eindruck hinterließ Dinah Eckerle im THC-Tor. Die meisten Treffer für die Gäste erzielte Nora Mork (9), für den Thüringer HC war Svenja Huber mit fünf Treffern die erfolgreichste Werferin.


Schon im ersten Angriff konnte Nora Mork die Siegerfaust zur Hallendecke recken - nach einem Foul an Marit Frafjord hatten die Unparteiischen auf Strafwurf entschieden. Postwendend glich Katrin Engel mit schönem Fernwurf aus. Doch Miss "Dynamite", Nora Mork, brachte die Gäste bis zur fünften Minute mit zwei weiteren Treffern  mit 3:2 nach vorn. Die schwedischen Schiedsrichter ahndeten von Beginn an unsaubere Abwehraktionen konsequent. Zuerst erwischte es Danick Snelder, die Anja Hammerseng-Edin nur am Trikot bremsen konnte, dann musste Gro Hammerseng-Edin für das gleiche Vergehen für zwei Minuten auf die Strafbank.

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Svenja Huber - stark im Zusammenspiel mit Dinah Eckerle - erzielte fünf Treffer. (Alle Fotos: Mario Gentzel)

Der THC zeigte in den ersten zehn Minuten eine Körpersprache, die Gegner und Publikum beeindruckte. Zwei verwandelte Strafwürfe durch Svenja Huber, ein schöner Treffer von Kerstin Wohlbold und ein Kontertor, nach Bilderbuchpass von Dinah Eckerle auf Svenja Huber, brachten den Thüringer HC mit 7:4 in Front, die erste Auszeit der Gäste und den lauten Applaus des Hallenpublikums.

In der Folge waren die individuell starken Gäste dann bis zur 15. Minute auf 8:6 herangekommen. Bei Passversuchen auf Crina Pintea ins norwegische Abwehrzentrum gingen zwei Bälle verloren, was zu einfachen Gegentoren führte. Aber der THC-Angriffsmotor lief weiter und erst in der 22.Minute  kamen die Gäste zum 9:9 Ausgleich. Auch dank einer sehr stark haltenden Dinah Eckerle, die mit ihren Paraden Nora Mork dreimal den "Nerv zog". Doch Larvik drehte jetzt das Spiel. Mit viel Tempo und Druck gelang Karoline Breivang die 10:9 Führung, nachdem mehrere THC-Wurfversuche von Alma Grizovic gemeistert wurden. Noch einmal gelang Katrin Engel der Ausgleich, doch Nora Mork erzielte die erneute Gästeführung. Jetzt kam Kerstin Wohlbold zum 7 gegen 6 aufs Feld, der Pass zum Kreis misslang und den Vorteil zum einfachen Tor nutzte Amanda Kurtovic. Schöne Aktion im nächsten Angriff: Marieke Blase erzielte aus der Distanz den vorerst letzten Treffer für die Gastgeberinnen. Mit 13:11 für Larvik ging es in die Kabinen.

 

Die Halbzeitbilanz:

Statist. 1.Hz

Nach dem Wiederanpfiff konnte der THC zunächst noch dran bleiben. Man merkte die schwindenden Kräfte den Thüringerinnen aber deutlich an. Dinah Eckerle zeigte weiterhin eine starke Leistung im Tor. Beim 18:13 durch Nora Mork war die Gästeführung auf ein komfortables Polster angewachsen. Im Angriffsspiel des Deutschen Meister funktionierte fast nichts mehr. Reihenweise blieben die Thüringerinnen in der Abwehr von Larvik hängen oder scheiterten an der gut aufgelegten Alma Grizovic. Die THC-Mädels kämpften verbissen gegen die drohende Niederlage, aber irgendwie war die Luft raus. Die Norwegerinnen konnten ihre Führung Tor um Tor weiter ausbauen. Spätestens in der 50. Minute beim 23:15  durch Karoline Dyhre Breivang war das Spiel zu Gunsten der Gäste entschieden. Beide Trainer nutzten dies aus und wechselten ihre Mannschaften kräftig durch. Im Angriffsspiel der Thüringerinnen brachte dies trotzdem kaum Veränderungen. Einzig Eliza Buceschi gelangen in der Schlussphase nun einige Durchbrüche und sehenswerte Rückraumtreffer. Weiterhin ließ Trainer Herbert Müller im Angriff mit sieben Feldspielerinnen spielen. Ballverluste wurden dadurch besonders schnell bestraft, wie beim 27:17 durch Anja Hammerseng-Edin: Die Norwegerin fing den Ball in der Abwehr ab und versenkte diesen im leeren THC-Tor. In den letzten Minuten konnte der Deutsche Meister noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben. Drei Treffer in Folge durch zweimal Buceschi und Danick Snelder verkürzten den Vorsprung auf sieben Tore. Am Ende siegte Lavrik völlig verdient mit 28:20 und bleibt damit im Rennen um eine gute Platzierung für das Viertelfinale.

Bericht: Roman Knabe/Stephanie Lapp
Liveticker: Bernd Hohnstein
ehf-Ticker: Martin Holzheier

Stimmen zum Spiel:

Oddvar Moen (Larvik): Es war ein gutes Spiel. Am Anfang waren wir zu hektisch. Nach 15 Minuten haben wir besser ins Spiel gefunden und unser Ding durchgezogen. Die Stimmung in der Halle war wunderbar.

Herbert Müller (THC): Wir waren im Angriff nicht stark genug. Wir haben toll angefangen. Die Führung hätte uns eigentlich Sicherheit geben müssen. Das war aber leider nicht so. Im Positionsangriff waren wir nicht gefährlich genug. Daran müssen wir dringend arbeiten. Die Abwehr war okay.

Statistik:

Thüringer HC: Jana Krause, Dinah Eckerle, Lucie Satrapova; Natalia Reshetnikova (2), Anouk van de Wiel (1), Beate Scheffknecht, Sonja Frey (2), Eliza Iulia Buceschi (3), Crina Elena Pintea, Meike Schmelzer, Danick Snelder (2), Katrin Engel (3), Marieke Blase (1), Svenja Huber (5/3), Kerstin Wohlbold (1), Audrey Deroin.

Larvik: Sandra Toft, Alma Grizovic; Anja Hammerseng-Edin (4), Marit Malm Frafjord (1), Mari Kristine Molid Sobstad (1), Karoline Dyhre Breivang (4), Nora Mork (9/4), Gro Hammerseng-Edin (1), Vilde Ingeborg Johansen (1), Kristine Breistol (4), Tine Stange, Thea Mork, Sana Charlotte Solberg (2), Amanda Kurtovic (1), Jenny Osnes Graesholt.

Strafwürfe: 4/3 - 5/4.

Zeitstrafen: 3 - 6.

Zuschauer: 1900.

Schiedsrichter: Mirza Kurtagic/Mattias Wetterwik (SWE).

EHF-Delegierte: Janka Stasova (SVK).

 

Auch wenn Herbert Müller betont, dass der nächste CL-Gegner Larvik HK mit einer recht unbequemen Spielanlage in der Salzahalle aufwarten wird, freuen sich Trainer und Team auf die Begegnung mit den aktuellen Weltmeisterinnen. "Larvik ist für ein Deckungsbollwerk bekannt, aus dem mit enormer Geschwindigkeit die Angriffe gestartet werden.

Der Thüringer HC ist wieder Tabellenführer der Bundesliga. Mit einem 34:29 (19:10) besiegte er in der heimischen Salzahalle den VfL Oldenburg. Die meisten Treffer der Partie erzielten für Oldenburg Angie Geschke (9/2) und für die Gastgeberinnen waren Svenja Huber (9/3) und Kerstin Wohlbold (7). Ein Sonderlob verdiente sich THC-Torhüterin Dinah Eckerle mit einer starken ersten Halbzeit und insgesamt 12 Paraden.

Alle Interessenten an einer leistungssportlichen Entwicklung in der Sportart Handball sind herzlich eingeladen. Nur wenige Tage vor der Sichtung für die Sportart am 6. März veranstaltet das Sportgymnasium "Pierre-de-Coubertin" seinen jährlichen Tag der offenen Tür.

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Der Thüringer HC kommt aus Rostov am Don mit der erwarteten Niederlage zurück. Mit 24:30 (7:15) unterlag das Müller-Team dem Favoriten in der Hauptrundengruppe 1 zeigte in der ersten Hälfte zuviel Respekt und hatte Pech bei den Angriffsaktionen - in der zweiten Halbzeit besannen sich die Gäste und erzielten am Ende nach zeitweiligem Elf-Tore-Rückstand noch ein akzeptables Resultat. Die meisten Treffer für Rostov erzielte  Ekaterina Illina (10) für den Thüringer HC traf Danick Snelder vier Mal.

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Zur Feststellung der leistungssportlichen Eignung zum Besuch des Sportgymnasiums „Pierre de Coubertin" für das Schuljahr 2016/2017 sind Schülerinnen der Jahrgänge 2000, 2001, 2002 und 2003 mit Handballtalent nach Erfurt eingeladen.

Liebe Fans des Thüringer HC,  aus gegebenem Anlass möchten wir euch an dieser Stelle noch einmal auf die öffentlichen Parkplätze rund um die Salzahalle hinweisen. Uns ist bewusst, dass die Parksituation nicht gerade einfach ist, jedoch ist bei ein paar Minuten Laufweg auch immer ein Parkplatz zu finden. Um die Parkplatzsuche zu vereinfachen, bitten wir um rechtzeitige Anreise zu den Spielen.

Dem Thüringer HC gelang verletzungsgeschwächt ein in der Höhe nicht zu erwartender Auswärtssieg. Bei den Werkselfen vom TSV Bayer Leverkusen siegte das Müller-Team mit 28:19 (16:7). Die meisten Treffer erzielten Beate Scheffknecht (THC, 6) und Anne Jochin (TSV, 4/2).

Durch Krankheit und Verletzung hatte sich der Kader wieder einmal dezimiert, dazu kam auch noch das Pokalspiel der 2. Mannschaft im Thüringenpokal gegen Altenburg. Somit fuhr die A-Jugenbundesliugateam lediglich mit neun Mädchen zur Rückrunde nach Birkenau. Gleich im ersten Spiel gegen Oldenburg wollte man noch einmal angreifen und versuchen dem Gegner richtig Paroli zu bieten. Das gelang wie im Hinspiel leider nur in der ersten Hälfte. 

Die Hinspielserie ist gelaufen, 13 von 26 Partien, der Thüringer HC ist, wie in den letzten Jahren auch, „Halbzeitmeister“. Gewonnen ist damit noch gar nichts, aber das Signal stimmt. Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen den Buxtehuder SV hat der THC die Lücke zur Spitze durch diesen Auswärtssieg beim Favoriten Leipzig wieder dicht gemacht.