EHF - Champions League

In einem bis zum Schlusspfiff spannenden Auswärtsspiel, holte der Thüringer HC nach einem 23:23-Unentschieden gegen CSM Bucuresti, den ersten Punkt in der Hauptrunde der EHF Champions League. Nach einer tollen Aufholjagd spielte der Thüringer HC den rumänischen Meister an den Rand einer Niederlage und verabschiedete sich mit erhobenem Haupt aus der Königsklasse des europäischen Frauenhandballs. Jovanka Radicevic war mit acht Toren erfolgreichste Werferin für CSM Bucuresti. Sechs Mal netzte Alicia Stolle für den THC ein.

Der Thüringer HC musste sich im letzten Heimspiel der Hauptrunde gegen die Vipers Kristiansand mit 21:29 (9:17) geschlagen geben. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit, war eine Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte sichtbar, welche aber nicht ausreichend war, um gegen die Norwegerinnen mitzuhalten. Beste Werferinnen der Begegnung waren Emily Bölk und Silje Katrine Waade mit je sechs Toren.

Donnerstag früh um 4.30 Uhr war die Auswärtstour für Herbert Müller und sein Team zuende - bereits um 11 Uhr war der THC-Cheftrainer zur Stelle, um den Medien seine Sicht zurück und nach vorn, auf das CL Spiel am Sonntagnachmittag zu präsentieren. 

Im CL-Duell mit dem rumänischen Meister CSM Bucuresti unterlag der Thüringer HC in der heimischen Nordhäuser Wiedigsburghalle mit 30:38 (12:17). Erfolgreichste Werferinnen waren Jovanka Radicevic (13, CSM) und Iveta Luzumova (12, THC).

Der Thüringer HC schafft in  Norwegen keine Überraschung und unterliegt den Vipers Kristiansand mit 24:31 (12:16). Im vierten Spiel innerhalb von elf Tagen mit einer Besetzung von nur acht Feldspielerinnen dominierten die Thüringerinnen bis zur 20. Minute die Partie, mussten dann aber die routinierten Gastgeberinnen davon ziehen lassen. Katrin Lunde im Tor der Vipers war die überragende Spielerin der Partie - bei den Feldspielerinnen zeichnete sich Jeanett Kristiansen mit zehn Treffern aus. Für den Thüringer HC warfen Meike Schmelzer und Iveta Luzumova (je 6 Treffer) die meisten Tore.

Der Thüringer HC muss sich, in einem bis zur Schlussminute spannenden Spiel, den ungarischen Gästen von FTC Rail-Cargo Hungaria aus Budapest mit 32:35 (19:19) geschlagen geben. Mit neun Toren war Josefine Huber erfolgreichste Werferin für den Thüringer HC. Nerea Pena Abaurrea erzielte mit 14 Toren die meisten Treffer im Spiel und für die Gäste.

Der Thüringer HC erreicht durch ein 26:26-Unentschieden (14:16) gegen RK Krim Mercator die Hauptrunde der EHF Champions League. Der THC begann mit hohem Tempo und Druck, konnte dies jedoch gegen die Gäste aus Ljubljana nicht durchhalten. In der Schlussphase wuchsen die Frauen des THC über sich hinaus und erkämpften so das Unentschieden. Saskia Lang (THC) und Lamprini Tsakalou (RK) netzten je siebenmal für ihre Teams ein.

Der Thüringer HC gewinnt in einem packenden Auswärtsspiel beim HC Podravka Vegeta mit 31:23 (14:10) und kann somit die ersten Punkte in der laufenden EHF Champions League-Saison einfahren. Erfolgreichste Werferin aufseiten des THC war Iveta Luzumova mit zehn Toren. Sie erzielte heute ihr 1000. Tor für den Deutschen Meister. Bei den Gastgeberinnen konnte Natalia Chigirinova acht Treffer erzielen. Für einen starken Rückhalt bei den Thüringerinnen sorgte Ann-Kathrin Giegerich mit 12 sehenswerten Paraden.

Der Thüringer HC kommt aus Györ mit einer 28:31 (15:19) Niederlage zurück, bringt aber mit diesem Ergebnis viel Selbstvertrauen und Hoffnung für die beiden noch ausstehenden CL-Partien mit nach Thüringen. Alicia Stolle erzielte acht Feldtreffer für den THC. Beste Werferin für die Gastgeberinnen war mit sechs Toren Anne Mette Hansen.

Im dritten Gruppenspiel hatte der Deutsche Meister gegen den amtierenden Champions League Sieger nicht die Spur einer Chance. Vor 1800 Zuschauern, darunter 220 ungarische Fans, unterlag das Müller-Team in der Nordhäuser Wiedigsburghalle KC AUDI ETO Györ mit 22:38 (11:15). Die meisten Treffer der Partie erzielten Stine Oftedahl und Bernadette Bodi (je 6) für Györ, während für den Thüringer HC Iveta Luzumova mit sechs Toren die erfolgreichste Werferin war.