Bundesliga

Der Kapitän in Doppelspitze, Danick Snelder, wird in der nächsten Saison nicht mehr im Trikot des amtierenden Deutschen Meisters auflaufen. Sie hat ihren Vertrag nicht verlängert und wechselt zum Budapester Club FTC-Rail Cargo Hungaria, der in der CL-Hauptrundengruppe 1 die Qualifikation für das Viertelfinale erreicht hat. Mit Danick verläßt eine besondere, sehr verdienstvolle Spielerin den Verein.

Der Thüringer HC gibt bekannt, dass Lucie Satrapova mit sofortiger Wirkung zu Kristianstad Handboll nach Schweden wechselt. Der Transfer kam gestern, dem letztmöglichen Tag für Transfers, zustande. Lucie's Vertrag sollte ursprünglich nach dem Aushelfen für die erkrankte Jana Krause nur bis Dezember laufen, wurde dann aber auch nach Krauses Genesung weitergeführt.

Die Hinspielserie ist gelaufen, 13 von 26 Partien, der Thüringer HC ist, wie in den letzten Jahren auch, „Halbzeitmeister“. Gewonnen ist damit noch gar nichts, aber das Signal stimmt. Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen den Buxtehuder SV hat der THC die Lücke zur Spitze durch diesen Auswärtssieg beim Favoriten Leipzig wieder dicht gemacht.

Hier bemüht sich Kerstin Wohlbold das Abwehrbollwerk des BSV zu durchbrechen. (Foto: Mario Gentzel)

In einem temposcharfen und zum Ende hoch spannenden Spiel unterlag der Thüringer HC dem Buxtehuder SV mit 22:25 (7:13)
Die Gäste zeigten eine tolle Teamleistung und hatten sich bis zur Pause mit einer überragenden Abwehr eine 13:7 Führung erspielt und konnten diese sogar noch auf 14:7 erhöhen. Die meisten Treffer der Partie erzielte Buxtehudes Nationalspielerin Emily Bölk (8) -  für den Gastgeber traf Katrin Engel (5) am erfolgreichsten.

Mit 34:30 (11:13) besiegte der Thüringer HC den HC Leipzig und konnte mit dem Konkurrenten nach Minuspunkten gleichziehen. Die Partie hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten - am Ende war der THC taktisch und nervlich überlegen. Die meisten Treffer für die Thüringerinnen erzielten Svenja Huber (12), die von der Strafwurfmarke zu 100% traf, und Iveta Luzumova (10). Karolina Kudladz-Gloc war mit 9 Treffern Leipzigs erfolgreichste Werferin.

kein Vorschaubild vorhanden

Der Thüringer HC gewann sein Auswärtsspiel bei den Spree-Füchsen Berlin mit 29:24 (15:15). Die Berlinerinnen hielten die Partie lange Zeit offen, mussten aber in der Schlussphase die Überlegenheit des Deutschen Meisters anerkennen. Die meisten Treffer
für die Gastgeberinnen erzielte Daniela Gustin (10/7), für den THC waren Svenja Huber (7), Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova mit je sechs Treffern die erfolgreichsten Werferinnen.

In einem spannenden und temporeichen Spiel besiegte der Thüringer HC das Team von TuS Metzingen mit 29:26 (14:15). Die meisten Treffer für den Gastgeber erzielten Svenja Huber (6/2), Kerstin Wohlbold (5) und Eliza Buceschi (5). Für die Gäste waren Anna Loerper (8/6) und Bernadett Temes (7) die besten Werferinnen. Eine besonderes Spiel war die Partie für Danick Snelder.

Mit einem 26:18 (14:9) Arbeitssieg bezwang der Thüringer HC im letzten Spiel des Jahres das Team von Frisch Auf Göppingen.  Svenja Huber gelangen acht Tore für den Thüringer HC - drei davon aus Strafwürfen. Klaudia Pielesz (Göppingen) erzielte mit sechs Treffern die meisten Tore für die Gäste.

Foto:  LSB Thüringen

Unser Bundesligateam hat nicht nur Meistertitel und Super-Cup 2015 gewonnen - zum vierten Mal in fünf Jahren schafften die Schützlinge von Trainer Herbert Müller auch den begehrten Publikumstitel. Und das bei starker Konkurrenz mit dem Vierer-Bob Weltmeisterteam und den Eisenacher Handballern.

Der Thüringer HC kommt mit einem 26:13 (13:10) Erfolg über die SVG aus Celle zurück und kann sich in den nächsten Tagen über die Tabellenführung (nach Pluspunkten) freuen. In einer auf nicht hohem Niveau stehenden Begegnung erzielten Katrin Engel (7 Treffer für den THC) und Renee Verschuren (4 für Celle) die meisten Treffer. Im Tor überzeugte vor allem SVG-Torhüterin Turid Arndt.