Bundesliga

Am Mittwochabend um 19.30 Uhr empfängt der Thüringer HC in der Salzahalle die Vipers der HSG Bad Wildungen. Mit dem Spiel gegen den aktuell ungeschlagenen Tabellenvierten beginnt für die Müller-Schützlinge eine Serie von 11 Spielen in sechs Wochen. Und die Bilanz der bisherigen acht Begegnungen mit acht Siegen für die Thüringerinnen ist angesichts der Personalprobleme beim THC alles andere als ein Ruhekissen. 

Kurz vor dem Beginn der Champions League Gruppenphase verstärkt sich der Thüringer HC mit einer prominenten Spielerin. Erst nachdem die Freigaben der verschiedenen Verbände vorlagen, konnte die rumänische Nationalspielerin Crina Pintea in Thüringen einen Zweijahresvertrag unterschreiben. Die 1,86m große Rechtshänderin ist eine versierte Kreismitte-Spielerin und schon länger im Fokus von Trainer Herbert Müller. 

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Die Verletztenmisere beim deutschen Meister nimmt kein Ende. Beim Nationalmannschaftslehrgang der holländischen Mannschaft verletzte sich Kreisläuferin Danick Snelder am Montag beim Training an der Wurfhand. Als Diagnose wurde ein Bruch des Mittelfingers gestellt. Danick wird sich bereits morgen beim Chefarzt und Handspezialisten Dr. Jens Moor im Bad Langensalzaer Hufelandklinikum zu weiteren Untersuchungen vorstellen. 

Der Thüringer HC musste am Mittwochabend in Bietigheim mit 29:33 (15:14) die erste Saisonniederlage hinnehmen. Ein Vier-Tore-Vorsprung des THC in der 44.Minute drehten die Gastgeberinnen in den nachfolgenden neun Minuten zu einer 29:26 Führung und gaben diese bis zum Schluss nicht mehr her. Die meisten Treffer der Partie erzielten Susann Müller (Bietigheim), Eliza Bucesci und Svenja Huber (beide THC) - jeweils 8. 

Die Saison ist gerade mal drei Spiele alt und sie ist wieder da. Die englische Woche, in der die Zeit zum Einstellen auf den nächsten Gegner denkbar knapp wird. Nach der schwierigen, aber doch gut gelösten Aufgabe gegen den BVB steht nun am Mittwoch, dem 30.09. um 20 Uhr, die vierte Hammerpartie in Folge auf dem Plan. In Bietigheim wartet ein ambitioniertes Team, das nach Einschätzung Herbert Müllers zusammen mit dem HC Leipzig die besten personellen Voraussetzungen für die Meisterschaft aufweisen kann. 

In einem Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten besiegte der Thüringer HC den BVB Dortmund mit 22:17 (12:10) und bleibt damit weiter ungeschlagen. Auffälligste Spielerinnen auf dem Parkett waren Jana Krause im THC-Tor, die erstmalig in dieser Saison eingesetzt werden konnte, Svenja Huber (8 Treffer für den THC) sowie Carolin Schmele (5 Treffer für den BVB - alle aus Strafwürfen). 

Am Samstag um 18 Uhr hat der Thüringer HC eine schwere Aufgabe zu bewältigen. In die Salzahalle kommt der noch ungeschlagene Aufsteiger Borussia Dortmund. Die dünne Personaldecke der Gastgeberinnen lässt einen Tipp auf den Heimsieg zu einer schwierigen Sache werden. Mit Nadja Nadgornaja können die Fans eine Spielerin begrüßen, die beim Thüringer HC gereift ist und hier ihre größten Erfolge feiern durfte. Clara Woltering, die wohl erfahrenste Torhüterin Deutschlands, wird alles daran setzen, ihren Kasten reinzuhalten und die Punkte mit ins Ruhrgebiet zu nehmen. 

Seit dem Sieg im Super-Cup gegen den Buxtehuder SV haben ein Großteil der Spielerinnen neue Fahrzeuge vom Autohaus Peter übernommen.
Das Autohaus Peter gehört zu den langjährigen Sponsoren des THC und insgesamt haben die beiden Geschäftsführer Helmut und Andreas Peter neun neue Fahrzeuge übergeben.
Die Spielerinnen, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat der THC Sport GmbH bedanken sich für das Engagement und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.
Den Spielerinnen wünschen wir allzeit gute Fahrt und natürlich maximale sportliche Erfolge!

Die schlimmsten Befürchtungen zur Verletzung unserer slowakischen Rechtsaußen Lydia Jakubisova haben sich heute nach eingehender Untersuchung leider bestätigt.
Kniespezialist Dr. Peter Ullmann diagnostizierte einen Riß des vorderen Kreuzbandes im linken Knie. Eine Operation ist nach dem Abschwellen des Knies unumgänglich.

Mit einem ganz wichtigen Punkt kehren die THC-Damen aus Oldenburg zurück. 31:31 endete die vor allem im Endkampf hoch spannende Partie. In der letzten Spielsekunde setzte Iveta Luzumova den Ball von der ungewohnten Linksaußenposition an Julia Renner vorbei ins VfL-Tor. Vorbereitet wurde die Aktion durch den Einsatz der siebenten Feldspielerin - viel geübte Maßnahme in der Vorsaison.

Beste Torschützinnen der Partie: Caroline Müller (VfL - 11) und Katrin Engel, Kerstin Wohlbold und Lydia Jakubisova mit jeweils sechs Treffern.