Bundesliga

Mit dem VfL Oldenburg kommt ein Club aus dem aktuellen Spitzenquartett der Handball Bundesliga in die Salzahalle. Der VfL kann mal wieder zum Zünglein an der Waage werden. Am 23. März trifft der THC in Oldenburg noch einmal zusätzlich auf die Mannschaft im verlegten DHB-Pokal-Viertelfinale. Die VfL-Frauen sind durchaus pokalerprobt, haben den DHB-Pokal schon drei Mal gewonnen, zuletzt 2012.  Aus dem Vorjahr gibt es im Pokalwettbewerb noch eine offene Rechnung. Im damaligen Final4-Halbfinale hat der VFL Oldenburg den Thüringer HC im Halbfinale mit 28:27 nach Siebenmeterwerfen besiegt und so den Titeltraum des THC zerstört.

Die Hinspielserie ist gelaufen, 13 von 26 Partien, der Thüringer HC ist, wie in den letzten Jahren auch, „Halbzeitmeister“. Gewonnen ist damit noch gar nichts, aber das Signal stimmt. Nach der ärgerlichen Heimniederlage gegen den Buxtehuder SV hat der THC die Lücke zur Spitze durch diesen Auswärtssieg beim Favoriten Leipzig wieder dicht gemacht.

Hier bemüht sich Kerstin Wohlbold das Abwehrbollwerk des BSV zu durchbrechen. (Foto: Mario Gentzel)

In einem temposcharfen und zum Ende hoch spannenden Spiel unterlag der Thüringer HC dem Buxtehuder SV mit 22:25 (7:13)
Die Gäste zeigten eine tolle Teamleistung und hatten sich bis zur Pause mit einer überragenden Abwehr eine 13:7 Führung erspielt und konnten diese sogar noch auf 14:7 erhöhen. Die meisten Treffer der Partie erzielte Buxtehudes Nationalspielerin Emily Bölk (8) -  für den Gastgeber traf Katrin Engel (5) am erfolgreichsten.

Mit 34:30 (11:13) besiegte der Thüringer HC den HC Leipzig und konnte mit dem Konkurrenten nach Minuspunkten gleichziehen. Die Partie hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten - am Ende war der THC taktisch und nervlich überlegen. Die meisten Treffer für die Thüringerinnen erzielten Svenja Huber (12), die von der Strafwurfmarke zu 100% traf, und Iveta Luzumova (10). Karolina Kudladz-Gloc war mit 9 Treffern Leipzigs erfolgreichste Werferin.

Die Mitgliederversammlung des Thüringer HC entlastete am Donnerstagabend den bisherigen Vorstand. Ein knappes Drittel der Vereinsmitglieder über 16 Jahre war anwesend und verabschiedete Dr. Karsten Döring, der nach 18 Jahren Vorstandsvorsitz nicht wieder kandidierte.

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Der Thüringer HC gewann sein Auswärtsspiel bei den Spree-Füchsen Berlin mit 29:24 (15:15). Die Berlinerinnen hielten die Partie lange Zeit offen, mussten aber in der Schlussphase die Überlegenheit des Deutschen Meisters anerkennen. Die meisten Treffer
für die Gastgeberinnen erzielte Daniela Gustin (10/7), für den THC waren Svenja Huber (7), Beate Scheffknecht und Iveta Luzumova mit je sechs Treffern die erfolgreichsten Werferinnen.

In einem spannenden und temporeichen Spiel besiegte der Thüringer HC das Team von TuS Metzingen mit 29:26 (14:15). Die meisten Treffer für den Gastgeber erzielten Svenja Huber (6/2), Kerstin Wohlbold (5) und Eliza Buceschi (5). Für die Gäste waren Anna Loerper (8/6) und Bernadett Temes (7) die besten Werferinnen. Eine besonderes Spiel war die Partie für Danick Snelder.

Mit einem 26:18 (14:9) Arbeitssieg bezwang der Thüringer HC im letzten Spiel des Jahres das Team von Frisch Auf Göppingen.  Svenja Huber gelangen acht Tore für den Thüringer HC - drei davon aus Strafwürfen. Klaudia Pielesz (Göppingen) erzielte mit sechs Treffern die meisten Tore für die Gäste.

Der Thüringer HC kommt mit einem 26:13 (13:10) Erfolg über die SVG aus Celle zurück und kann sich in den nächsten Tagen über die Tabellenführung (nach Pluspunkten) freuen. In einer auf nicht hohem Niveau stehenden Begegnung erzielten Katrin Engel (7 Treffer für den THC) und Renee Verschuren (4 für Celle) die meisten Treffer. Im Tor überzeugte vor allem SVG-Torhüterin Turid Arndt.

Der Thüringer HC gewinnt sein Heimspiel gegen die HSG Blomberg-Lippe nach hartem Kampf, gegen sich nie aufgebende und über weite Strecken sehr gut spielende Blombergerinnen mit 31:26. (15:16) Beste Torschützinnen auf THC Seite waren Crina Pintea und Svenja Huber mit je sieben Toren, für Blomberg traf Gisa Klaunig ebenfalls sieben Mal.